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Samstag, 10. März 2012

Wochenabschluss

Zum Abschluss der ereignisreichen Woche haben wir dann noch unsere Hausnummer, ein Namensschild und unseren Briefkasten angebracht:

Samstag, 18. Februar 2012

Fußbodenisolierung und Dachboden

Heute haben wir die restlichen Dielen in unserem Spitzboden verlegt. Dafür, dass wir handwerklich an sich nicht  besonders begabt sind, ist das gar nicht so schlecht geworden:


Dieser Pümpel hier nennt sich übrigens im Bauplan hochtrabend "Transmissionswärmesammler". Man könnte es auch einfach "offenes Rohrende" nennen:

Ansonsten wurde im kompletten Erdgeschoss und teilweise im Obergeschoss die Fußbodenisolierung verlegt. Außerdem wurden die Steckdosen und die Schalter vom Putz befreit:




Samstag, 11. Februar 2012

Kein Spitzenboden im Spitzboden

Nach einer frostigen Woche des Stillstands haben wir uns entschlossen, heute ein wenig aktiv zu werden. In unserem Spitzboden (der aufgrund unseres erhöhten Drempels von 1,30m ziemlich klein ausfällt, aber immerhin noch zur Lagerung von diversem Kleinkram ausreicht) wurde von den Schreinern nur ein Laufsteg von 80cm Breite gelegt. Wir wollen in Eigenleistung einen kompletten Boden einbauen, so dass wir die immerhin ca. 28 Quadratmeter dann als Lagerfläche nutzen können. Also ab in den Baumarkt und ein paar Pakete Hobeldielen besorgt. Dazu noch eine Stichsäge, ein Paket Nägel und einen kleinen Heizlüfter, damit uns bei -10 Grad nicht die Finger einfrieren... In unser Auto passen bei einer Fuhre leider nur 5 Pakete der Hobeldielen, also brauchen wir insgesamt 5 Touren für das ganze Material. Aber zum Glück ist der Baumarkt nicht weit von der Baustelle entfernt.
Ich fasse den Tag mal zusammen:
-Der Spitzboden ist in der Mitte gerade mal knapp 1,78m hoch - ich bin aber 1,87m groß. Da sollte man sich bei jeder Bewegung vorsehen, denn Dachbalken sind ganz schön hart. Um mich von der Qualität unseres Dachstuhls zu überzeugen, habe ich natürlich direkt mehrere Balken getestet. Alle schön hart.
- 28 Quadratmeter hört sich nach wenig an - es scheint aber im Laufe des Tages immer mehr zu werden, wenn man mehrere Stunden gebückt und auf Knien verbringt
- Angeblich rechtwinklige Bretter sind nicht immer auch in der Realität rechtwinklig, was der Herstellung einer möglichst durchgängigen ebenen Fläche irgendwie im Wege steht

Immerhin haben wir gut die Hälfte des Bodens geschafft - dann hatten wir keine Lust mehr und konnten unsere Knie kaum noch spüren. Den Rest der Fläche machen wir später fertig. Fotos liefere ich noch nach, ich hatte heute keine Kamera dabei. Sollte ich noch einmal ein Haus bauen wollen, werde ich den Fußboden des Dachbodens definitiv durch Fachleute einbauen lassen...

Sonntag, 22. Januar 2012

Mission erfüllt

Nachdem die Wettervorhersage versprochen hatte, dass es keine Niederschläge über Nacht geben sollte, haben wir uns gestern Abend noch einmal auf den Weg gemacht und bewaffnet mit LED-Lampe, Farbeimer und Pinsel die wichtigsten Teile noch angestrichen (also die Teile, an die man nach Montage der Dachrinnen und Eindeckung des Daches nicht mehr einfach herankommt bzw. mit einem Minipinsel vorsichtig und mühselig herumhantieren müsste). Was jetzt noch zu tun ist, sind die Dachüberstände links und rechts vom Haus, aber das könnten wir theoretisch sogar dann noch machen, wenn das Haus komplett fertig ist (werden wir natürlich versuchen zu erledigen, solange das Gerüst noch steht).
Wir können dem Vor-Ort-Termin mit dem Bauleiter morgen Mittag also relativ gelassen entgegen sehen - wir haben unsere Eigenleistungen soweit erbracht, dass wir kein anderes Gewerk verzögern).
Da wir über das Wochenende alle Fenster "auf Kipp" offen gelassen hatten und ordentlich der Wind durch's Haus geweht hat, ist jetzt auch die Trocknung unseres Rohbaues schon ganz gut vorangekommen (Freitag lief noch Kondenswasser an der Decke im Untergeschoss entlang und sammelte sich in Pfützen auf dem Boden, weil die Fenster nach Einbau nicht geöffnet gelassen wurden).
Ich hoffe, das wird trocken jetzt noch trocken genug für den kommenden Innenausbau.

Freitag, 20. Januar 2012

Sinking in the rain...

Heute haben wir versucht, den Rest unserer Eigenleistung im Außenbereich zu erbringen (Dachüberstand, Giebel- und Traufgesims mit Wetterschutzanstrich versehen).
Ich mach's kurz - einen Teil haben wir geschafft, bei einem Teil hat uns der niederrheinische Regen einen Strich durch die Rechnung gemacht. Hoffentlich ergibt sich am Wochenende auch noch mal ein etwas längerer Abschnitt ohne Regen, so dass wir die Farbe zum Halten bekommen.

Einen kleinen Dämpfer hat es dann noch gegeben, als wir uns die frisch eingebauten Fenster und Türen angesehen haben. Da scheint wohl bei der Fertigung eine kleine Messpanne passiert zu sein. Teile der inneren Fensterrahmen sind wohl etwas zu lang geraten, so dass sie sich nun sichtbar nach innen durchbiegen. Ich hab' heute leider keine Fotos gemacht, morgen versuche ich mal, ein Bild zu machen, damit man eine Vorstellung davon bekommt, was ich meine.
Unseren Bauleiter habe ich per Mail informiert, außerdem wird Dietmar das am Montag beim nächsten Vor-Ort-Termin zur Sprache bringen.

Der Elektriker war dann heute wie verabredet zur Vorbesprechung da. Wir sind Zimmer für Zimmer durchgegangen, wo die Schalter, Steckdosen, Rolladenschalter und Raumthermostate hinkommen sollen. Bei den Raumthermostaten haben wir uns entschieden, statt der Standardvariante ein Modell aus derselben Serie wie die Lichtschalter zu nehmen. Das kostet dann zwar Aufpreis, aber ich denke, das sieht besser aus, wenn die Thermostate in die Lichtschalterleisten integriert werden.
Eine Überraschung gab es bei der Besprechung der Beleuchtung für das Badezimmer - hier wollten wir an sich in die Decke Spots einbauen lassen. Das geht so einfach allerdings nicht, da dann das Haus nicht mehr luftdicht abgeschlossen wäre. Erforderlich ist eine Deckenabhängung, um das wie vorgesehen realisieren zu können. Ich hab's mal an unseren Bauleiter gemailt, mal sehen, ob sich das noch umplanen lässt (und ob es bezahlbar ist...).

Jetzt warten wir mal auf das Angebot des Elektrikers, und dann werden wir sehen, was von dem, was wünschenswert wäre, auch machbar ist...

Mittwoch, 28. Dezember 2011

Nachtrag Eigenleistung :-)

Ich weiß, eigentlich hatte ich den nächsten Post erst für 2012 angekündigt... aber ich muss doch noch mal eben kurz einen Eintrag einschieben.

Aufgrund der Großzügigkeit meiner extrem netten Arbeitskollegen durfte ich mir heute einen Tag frei nehmen und wir konnten dadurch den zweiten Anstrich der Dachüberstände noch in diesem Jahr fertigstellen (mit erneuter tatkräftiger Familienhilfe). Nächstes Jahr müssen wir zwar noch mal ran zum Anstreichen, aber das dürfte einfacher werden. Die Giebel und die überdachte Terrasse sind jedenfalls fertig gestrichen.

Vielen Dank an meine Kollegen und die Mithelfer!

Samstag, 24. Dezember 2011

Eigenleistung

Obwohl heute Heiligabend ist, haben wir uns entschlossen, das einigermaßen gute Wetter zu nutzen und einen Teil unserer Eigenleistung für den Rohbau zu erbringen. Wie wohl die meisten Bauherren, die ein Viebrockhaus bauen, haben wir uns dafür entschieden, den Anstrich der Dachüberstände selbst zu machen.
Wir haben ca. 5 Stunden für den ersten Anstrich gebraucht, wobei wir zeitweise zu viert zugange waren (meine Schwiegermutter und ihr Lebensgefährte haben uns tatkräftig unterstützt und außerdem mit heißem Kaffee versorgt, vielen Dank dafür!). Für mich als Schreibtischtäter war das schon zeitweise eine ganz schöne Anstrengung, ich werde vermutlich morgen Muskelkater an Stellen haben, an denen ich gar keine Muskeln vermutet habe.
Nächste Woche werden wir dann Durchgang Nr. 2 in Angriff nehmen, wenn das Wetter es zulässt. Die Farbe kann nur ab 5 Grad aufwärts verwendet werden - wenn man also wie wir im Winter baut, gibt's da die Gefahr, dass es zu kalt dafür sein kann. Bei uns war es heute so gerade eben in Ordnung.
Hier noch ein paar Fotos von heute:





 Hier unser Warenlager im Obergeschoss:


Wir wünschen allen Lesern unseres Bautagebuchs
Frohe Weihnachten und alles Gute für 2012!

Das nächste Update gibt's dann im Januar 2012.